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Dezentrale Energiewende statt Monstertrasse.

Wir FREIE WÄHLER in Hessen stehen zu 100 % zur Energiewende! Wir sind uns der ökologischen Verantwortung sehr bewusst. Übrigens: Nicht erst seit den schrecklichen Ereignissen von 2011 in Fukushima. Dieses schreckliche Ereignis führte jedoch bei den Mitgliedern des deutschen Bundestages zur Havarie, so dass leider in Panik überhastet Beschlüsse gefasst sowie neue Gesetze beschlossen wurden. Nun gilt es, nachzubessern.

Ein Ergebnis dieser Gesetze ist das Netzausbaubeschleunigungsgesetz Übertragungsnetz (NABEG).
Dieses Gesetz diente grundsätzlich der Beschleunigung des Ausbaus von länderübergreifenden oder grenzüberschreitenden Höchstspannungsleitungen (bspw. Offshore-Windpark-Umspannwerken), zum Nachteil der kommunalen Belange in den jeweiligen Regionen vor Ort. Ein für uns unhaltbares Gesetz, welches in dieser Form umgehend geändert werden muss.

Die Politik des Trassenbaues ist über 150 Jahre alt. Diese Energiepolitik steht für:

  • Zentrale Energiegewinnung und Verteilung
  • Kohle- und Atomkraftwerke
  • alte Technologie
  • Ideologie der Vergangenheit

Im Ergebnis eine zentrale Energieversorgung mit wenigen Marktanbietern, geringerem Wettbewerb. Die wenigen internationalen Energiekonzerne sind die Gewinner, unsere Landschaft mitten in Europa der Verlierer. Die geplante Trasse ist über 800 km lang und wahrscheinlich über 1.000 Meter breit und sicher über einer Milliarde teuer. Möglich sind dann 5 Masten mit einer Masthöhe zwischen ca. 65 und 100 Metern. Es gibt klare Studien, die auch gesundheitsschädliche Auswirkungen darlegen (z. B. starken Magnetfeldern). Es gibt jedoch keine Studie, die beweist, dass von diesen Strommasten keine gesundheitsschädlichen Auswirkungen ausgehen.
Überall da, wo die Trasse jetzt nur vorgesehen ist, haben Haus- und Grundstückbesitzer jetzt –in der Planungsphase- schon erhebliche Probleme Ihre Häuser oder Grundstücke zu verkaufen.
Aufgrund von erheblichen Widerständen aus der Bevölkerung, rudern vereinzelt Politiker zurück und versuchen die Probleme klein zu reden und fordern vereinzelt eine andere Route oder eine Erdverkabelung (1.000 Meter breiter Korridor). Wir FREIE WÄHLER in Hessen, lehnen jedoch die Ideologische Politik der zentralen Energieversorgung ab. Diese Monstertrassen, schaden nicht nur Mensch und Natur, sondern besiegeln das Ende einer echten Energiewende.

Wir fordern eine Energiepolitik:

  • dezentrale Energieversorgung
  • Mehr Geld für die Forschung um weitere Energiespeicher zu entwickeln
  • eine Vielzahl von Energieversorgern
  • mehr Wettbewerb
  • Energieerzeugung und Arbeitsplätze durch lokale Marktteilnehmer
  • Wertschöpfung bei den Menschen vor Ort.

Lassen Sie sich auch keine Angst machen! Eine dezentrale Energieversorgung ist möglich und machbar. Fallen Sie nicht auf die Energielügen rein! Daher muss die Planung der SüdLink Trasse nicht verändert, sondern SOFORT gestoppt werden



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