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FREIE WÄHLER für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen im Rettungsdienst

Frankfurt – Ob Hit Radio FFH, Tageszeitungen wie Frankfurter Rundschau und Frankfurter Neue Presse oder Fachorgane wie die Ärztezeitung – nahezu alle Medien berichten unisono über eine zunehmend bedrohliche Personalnot im hessischen und bundesweiten Rettungsdienst.

„Wir FREIE WÄHLER fordern daher, die Rahmenbedingungen im Rettungsdienst rasch zu verbessern und die Tätigkeit der Mitarbeiter angemessen zu honorieren, um sie auch dadurch wertzuschätzen“, sagt Michael Weingärtner, der neben Karlheinz Grabmann als Kandidat der FREIE WÄHLER für die beiden Frankfurter Wahlkreise zur Bundestagswahl im Herbst 2017 nominiert ist.

Die FREIE WÄHLER Hessen nehmen die Ängste und Befürchtungen großer Teile der Bevölkerung ernst. Ihr Landesvorsitzenden Rudolf Schulz fragt: „Ist der Rettungsdienst noch zu retten?“ Zumal die Personalnot in der medizinischen Notfallversorgung nicht nur in Hessen ein immer größeres Problem zu werden droht. 2014 sollte der Rettungsdienst mit der Einführung der neuen dreijährigen Ausbildung zum Notfallsanitäter, die die 25 Jahre geltende zweijährige Ausbildung zum Rettungsassistenten als bisher höchster Qualifikation des nichtärztlichen Rettungsfachpersonals ersetzte, in eine bessere Zukunft starten.


Der Mangel an ausreichend ausgebildetem Lehrpersonal an den Rettungsdienstschulen führte zu ersten Verzögerungen in der Ausbildung der Notfallsanitäter. Insgesamt entstand eine dreijährige Personal-Lücke, da in den Jahren 2015 bis 2018 kaum neue Rettungsdienstmitarbeiter zur Verfügung stehen. „Altersbedingte Austritte, Kollegen, die mit dem Studium beginnen und Mitarbeiter, die schlicht den Job an den Nagel hängen, werden nicht ersetzt“, weiß Weingärtner, gesundheitspolitischer Sprecher der Vereinigung der FREIE WÄHLER Hessen sowie Mitglied im Bundesfachausschuss Gesundheit und Pflege.


Die fehlende Attraktivität der Arbeit im Rettungsdienst steigert das Problem. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Rettungsdienstorganisationen haben zunehmend das Gefühl, Fußabtreter der Gesellschaft zu sein. Immer öfter werden die Helfer während eines Einsatzes selbst Opfer von Gewalt oder werden in der Ausübung ihrer Tätigkeit zumindest beschimpft und behindert. Hinzu komme, dass die Verantwortung der künftigen Notfallsanitäter steigt. Zudem lassen Arbeitsschichten mit teilweise über 50 Stunden Anwesenheit auf der Rettungswache die Bezahlung in einem bescheidenen Licht erscheinen. „Hier muss mit höheren Eingruppierungen gegengesteuert werden, um für diesen wichtigen Beruf zu werben und den Nachwuchs zu begeistern“, fordert Michael Weingärtner.




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